Schon vor einer Schwangerschaft sollte man seinen Impfstatus überprüfen

Schon vor einer geplanten Schwangerschaft sollte man sich über den eigenen Impfstatus und den des Partners informieren, denn viele Erwachsene vergessen eine Nachimpfung und verlieren daher den Impfschutz.

Im Impfausweis wird jede Impfung vom Arzt eingetragen. #83942173 | © pix4U - Fotolia.com
Im Impfausweis wird jede Impfung vom Arzt eingetragen. #83942173 | © pix4U – Fotolia.com

Da manche Impfungen nicht mehr während der Schwangerschaft erfolgen dürfen, sollten gerade Frauen vor einer geplanten Schwangerschaft ihren Impfstatus abklären lassen.
Dies kann man am einfachsten machen, in dem man mit seinem Impfausweis zu einem Allgemeinmediziner (auch Hausarzt genannt) geht, dieser kann einen dann bezüglich der Auffrischung informieren.

Denn sobald eine Schwangerschaft besteht, dürfen in der Regel Lebendimpfungen nicht mehr vorgenommen werden.
Daher sollten sich gerade Frauen, welche nicht die typischen Kinderkrankheiten wie Masern, Röteln, Windpocken, usw. in der Kindheit durchgemacht haben – sprich diese hatten – sich frühzeitig um die Überprüfung ihres Impfstatus bemühen.
In der Regel kann man sich vor einer Schwangerschaft problemlos nachimpfen lassen, denn während einer Schwangerschaft können Röteln, Windpocken und Masern zu Missbildungen des Fötus/Embryo führen.

Masern können tödlich enden

Wenn ein Kind mit Masern angesteckt wird, besteht die Gefahr, dass es als Folgeerkrankung die Subakute Sklerosierende Panenzephalopathie (SSPE) bekommt.
Diese tritt in einer Häufigkeit von 1 zu 1.000 bis 1 zu 5.000 nach Masernerkrankungen auf.

Hierbei handelt es sich um eine chronische Gehirnentzündung, welche durch eine Maserninfektion verursacht wird.

Die Gehirnentzündung verläuft über kurz oder lang tödlich, so können die Kinder bald nicht mehr sprechen, nicht mehr laufen, nicht mehr selbst essen und letztendlich sterben die Patienten an der chronischen Gehirnentzündung.

So sind allein in Deutschland zwischen 2003 und 2009 ganze 39 Kinder und Jugendliche (vor ihrem 16. Geburtstag) an SSPE erkrankt.

Wem die Gesundheit seines Kindes lieb ist, sollte sich rechtzeitig um die Impfungen kümmern.

Denn laut einer Studie ist nur jede zweite Frau zwischen 30 und 40 Jahren ausreichend geschützt, sprich geimpft oder sie hatte die Masern selbst.
Denn wenn die Mutter selbst mal an Masern erkrankt war oder gegen Masern geimpft wurde, haben die Babys in der Regel bis zum 10. Monat den sogenannten Nestschutz, dieser wird aber mit jedem Monat schwächer und kann je nach Umstand auch vorher schon geschwächt sein.
Ab dem 11. Monat können die Säuglinge geimpft werden.

Daher sollte man sicherheitshalber mit seinem noch nicht geimpften Säugling jede Gefahr einer Ansteckung vermeiden, dies ist allerdings sehr schwer, da auch ein augenscheinlich gesunder Spielkamerad (oder Spielkameradin) das Masernvirus übertragen kann.

Daher sollten auch Erwachsene etwa alle 10 Jahre ihren Impfstatus überprüfen lassen, dies erfolgt in der Regel dadurch, dass ein Arzt einen Blick in das Impfheft wirft.

Via:
Die Spätfolgen von Masern können tödlich sein

Leipzig meldet dramatischen Masern-Anstieg

(Dieser Artikel dient nur zur groben Information, bei Fragen oder einem Verdacht einer Maserninfektion wenden Sie sich bitte an einen Arzt.)

 

 

 

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