Darauf sollten Schwangere beim Weihnachtsgebäck mit Zimt achten

Die Weihnachtszeit hält viele Verlockungen parat, denn gerade jetzt gibt es viel Weihnachtsgebäck und andere Süßigkeiten. Viele fragen sich daher, ob man als Schwangere vor Zimt zu sich nehmen darf.

Auch Schwangere dürfen ein paar Zimtsterne essen. © karepa - Fotolia.com
Auch Schwangere dürfen ein paar Zimtsterne essen. © karepa – Fotolia.com

Gerade zur Weihnachts- und Winterzeit gibt es viel zimthaltiges Gebäck, dazu zählen Lebkuchen, Zimtsterne, usw.

Zu viel Zimt kann das ungeborene Kind und die eigene Leber schädigen

Wie bei so gut wie allen Dingen, findet auch beim Thema Zimt der berühmte Satz „Die Dosis macht das Gift“ seine Anwendung.

„Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift; allein die dosis machts, daß ein Ding kein Gift sei.“ (Zitat von Paracelsus (1493–1541))

Das eigentlich schädliche beim Zimtgebäck sind die möglicherweise zu hohen Cumarinwerte, hierbei handelt es sich um ein natürliches Aroma- und um einen Duftstoff, welcher in Zimt, Waldmeister, Datteln, usw. vorkommt.

Wer zu viel Cumarin aufnimmt, kann Leberschäden davon tragen – zusätzlich kann es auch krebserregend sein.

Jetzt muss aber keine Schwangere auf Zimt, Datteln, usw. verzichten, denn das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz berücksichtigen:

Kleinere Kinder sollten nur einmal pro Woche zimthaltige Lebensmittel bekommen, so dürfen sie bedenkenlos 10 Zimtsterne oder eine Portion Milchreis mit Zimt und Zucker verzehren. Alternativ höchstens 100 Gramm anderer zimthaltiger Lebensmittel.

Erwachsene inklusive Schwangere sollten nicht mehr als 40 Zimtsterne pro Woche essen.

Zimt ist nicht gleich Zimt

Zimt kommt derzeit vor allem aus Indien, Sri Lanka und China.

In Deutschland werden hauptsächlich 2 Arten von Zimt angeboten, einmal der Cassia-Zimt und der Ceylon-Zimt.

Aus China kommt hauptsächlich der Cassia-Zimt, dieser ist günstiger und enthält  viel mehr Cumarin als der Ceylon-Zimt.
Weil der erstere günstiger ist, wird dieser häufig von der Industrie verwendet.

Wer selbst backt oder kocht, sollte den etwas teureren Ceylon-Zimt*  nutzen. Diesen erhält man über das Internet, Bio-Läden oder Reformhäusern.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) schreibt zum Thema Zimt: Unbedenklich gilt eine tägliche Dosis von 0,1 mg Cumarin pro Kilogramm Körpergewicht.
Wer also 60 kg wiegt, sollte täglich nicht mehr als 2g Cassia-Zimt genießen.

Nahrungsergänzungsmittel mit Cumarin können für Schwangere gefährlich werden

Zimt gilt als krampflösend, appetitanregend und antibakteriell, zusätzlich wird ihm nachgesagt, dass er sich positiv auf den Blutzuckerspiegel auswirkt und die Verdauung fördert.

Daher gibt es im Handel sogenannte Zimtkapseln, welche unter anderem bei Diabetikern dafür sorgen sollen, dass der Blutzuckerspiegel sinkt.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung empfiehlt jedoch allen Schwangeren, unbedingt auf diese Pillen zu verzichten.
Denn hier ist der Cumarin-Gehalt in vielen Fällen viel zu hoch, gleichzeitig enthalten solche Zimt-Nahrungsmittelergänzungen oft  größere Mengen an Zimtaldehyd.
Dieses kann das ungeborene Kind schädigen.

Aber auch vor Anwendung von ätherischem Zimt-Öl während der Schwangerschaft wird gewarnt, denn dieses steht im Verdacht, dass es die Gebärmutter stimuliert und so Wehen auslösen könnte.

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